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	<title>Sachversicherung Online News</title>
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	<description>Versicherungen von Sachen</description>
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		<title>Warum die Geb&#228;udeversicherung ein abgebranntes Haus nicht bezahlen muss</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 21:52:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gebäudeversicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir als Familie sind die absoluten Katzenfans. In unserem Haus leben neben unserer f&#252;nfk&#246;pfigen Familie noch vier Katzen. Zwei sind bei uns im Haus geboren, ein Katzenm&#228;dchen stammt aus dem Tierheim und ein Kater, rabenschwarz und fast zehn Kilo schwer, ist uns vor ca. drei Jahren zugelaufen. Wir haben Ihn Baghira genannt, nach dem Panther [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir als Familie sind die absoluten Katzenfans. In unserem Haus leben neben unserer f&#252;nfk&#246;pfigen Familie noch vier Katzen. Zwei sind bei uns im Haus geboren, ein Katzenm&#228;dchen stammt aus dem Tierheim und ein Kater, rabenschwarz und fast zehn Kilo schwer, ist uns vor ca. drei Jahren zugelaufen. Wir haben Ihn Baghira genannt, nach dem Panther im Dschungelbuch. Zun&#228;chst war dieser Kater absolut scheu und aufgrund der Gr&#246;&#223;e recht „angsteinfl&#246;&#223;end“. Zun&#228;chst hatten wir ihn gef&#252;ttert, nach einigen dramatischen Ereignissen fand er langsam zutrauen zu uns und wir zu ihm. Heute nach ca. drei Jahren ist aus Baghira der absolute Schmusekater geworden. Der kuschelt mit uns auf dem Sofa und nachts im Bett, manchmal sogar so aufdringlich, dass wir Ihnen zur Seite heben m&#252;ssen &#8211; bei zehn Kilo ganz sch&#246;n m&#252;hsam. Alles in allem ist er, denke ich, bei uns gl&#252;cklich und wir mit ihm auch. Obwohl unser Katzenm&#228;dchen Tina ihn nicht so sehr leiden kann. Dennoch gilt bei uns das Motto, wenn eine Katze anklopft, findet sie bei uns ein offenes Haus. </p>
<p><a href="http://www.sachversicherung-online.de/news/wp-content/uploads/2011/08/Thomas-und-Tina.jpg"><img src="http://www.sachversicherung-online.de/news/wp-content/uploads/2011/08/Thomas-und-Tina.jpg" alt="" title="Thomas und Tina" width="450" height="258" class="alignleft size-full wp-image-131" /></a></p>
<p>Nun, was hat diese mehr oder weniger r&#252;hrselige Geschichte mit der dramatischen &#220;berschrift zu tun. Dazu m&#246;chte ich aus folgendem aktuellen Beschluss (Az.: 4 W 12/11) des Oberlandesgericht Naumburg vom 28. M&#228;rz 2011 zitieren:</p>
<blockquote><p>Wer einen Feuerwerksk&#246;rper in den Keller seines Hauses schleudert, um eine Katze zu vertreiben, handelt grob fahrl&#228;ssig, wenn er sich anschlie&#223;end nicht sofort dar&#252;ber Gewissheit verschafft, dass durch den Knallk&#246;rper kein Brand oder Schwelbrand entstanden ist. Sein Geb&#228;udeversicherer darf in einem solchen Fall seine Leistungen auf null Prozent k&#252;rzen.</p></blockquote>
<p>Nun, leider reagiert nicht jeder so positiv auf einen Katzenbesuch wie wir. Der Kl&#228;ger, hatte wiederholt einen solchen Stubentiger im Keller seines Wohngeb&#228;udes entdeckt, offensichtlich hatte es dem Tier dort recht gut gefallen, denn trotz intensiver Bem&#252;hungen konnte er das Tier nicht vertreiben. Sozusagen als Ultima Ratio kam der Mann  auf die Schnapsidee, der Katze mittels eines Feuerwerkk&#246;rpers zu vermitteln, dass sie unerw&#252;nscht ist. Gesagt getan, bei einem weiteren Besuch der Katze beobachtet der Mann wie sie in den Keller eintrang, sofort schleuderte er der Katze vom Erdgeschoss aus einen angez&#252;ndeten B&#246;ller hinterher. Einige Zeit sp&#228;ter ging der Mann in den Keller um nachzusehen ob die Katze noch da war. Auf der Kellertreppe waren Kleidungsst&#252;cke gelagert, diese waren durch den B&#246;ller zwischenzeitlichen in Brand geraten. Auch die schnell herbeigerufene Feuerwehr konnte nicht mehr verhindern, dass das gesamte Geb&#228;ude bis auf die Grundmauern niederbrannte. Der Feuerversicherer des Kl&#228;gers verweigerte zu Recht die Leistung, da dieser den Brand grob fahrl&#228;ssig verursacht h&#228;tte.</p>
<p>Der inzwischen mittellose Mann beantragte Prozesskostenhilfe um gegen den Feuerversicherer vorzugehen. Wegen Erfolglosigkeit wurde diese vom  Oberlandesgericht Naumburg verweigert. Die Richter waren der Meinung, dass auch unter Ber&#252;cksichtigung des neuen Versicherungsvertragsgesetzes der Versicherer wegen grober Fahrl&#228;ssigkeit vollst&#228;ndig von der Leistung frei sei. Nach Ansicht der Richter sollte jedem Versicherten klar sein, dass in einem Wohnhaus keine Feuerwerksk&#246;rper gez&#252;ndet werden d&#252;rfen, allein schon wegen der damit verbundenen Brand- und sonstigen Verletzungsgefahr. Das Gericht stellte weiterhin fest: „Es stellt sich erst recht als schlechterdings unentschuldbar dar, dass der Kl&#228;ger vom Erdgeschoss seines Hauses aus einen Feuerwerksk&#246;rper z&#252;ndete und ihn in den Kellerraum warf, obwohl er wusste, dass im Bereich der Kellertreppe leicht brennbare Kleidungsst&#252;cke lagerten“.</p>
<p>Des Weiteren hielten die Richter es f&#252;r besonders schwerwiegend, dass sich der Kl&#228;ger erst etliche Minuten nach seiner Attacke dazu entschlossen hatte nachzuschauen, welche Wirkung der Feuerwerksk&#246;rper entfaltet hatte. „Dass es einem bedingt vors&#228;tzlichen Handeln nahe-, wenn nicht gar qualitativ vollends gleichsteht“. Deshalb stuften die Richter das  Verhalten des Kl&#228;gers als grob fahrl&#228;ssig ein &#8211; damit hatte der Versicherer unter den gegebenen Umst&#228;nden seine Leistungen zu Recht auf  Null gek&#252;rzt. Und die Moral von der Geschichte wirf den B&#246;ller auf die Katze nicht</p>
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		<title>Kfz-Versicherung: Kooperation mit Herstellern</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 02:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kfz-Versicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kfz-Versicherungsmarkt befindet sich im Umbruch. Das spiegelt sich zum einen in der offenen Diskussion &#252;ber h&#246;here Pr&#228;mien wider, um die Schaden-Kosten-Quote langsam wieder auf ein ertr&#228;gliches Ma&#223; herunterfahren zu k&#246;nnen. Andererseits r&#252;cken die Vertriebswege weiter in den Mittelpunkt. Dass der Onlinevertrieb dabei in Zukunft eine Hauptrolle spielen wird, ist unbestritten. Da aber l&#228;ngst nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kfz-Versicherungsmarkt befindet sich im Umbruch. Das spiegelt sich zum einen in der offenen Diskussion &#252;ber h&#246;here Pr&#228;mien wider, um die Schaden-Kosten-Quote langsam wieder auf ein ertr&#228;gliches Ma&#223; herunterfahren zu k&#246;nnen. Andererseits r&#252;cken die Vertriebswege weiter in den Mittelpunkt. Dass der Onlinevertrieb dabei in Zukunft eine Hauptrolle spielen wird, ist unbestritten. Da aber l&#228;ngst nicht jeder Kunde bereit ist, eine Kfz-Versicherung &#252;ber das Internet abzuschlie&#223;en, sind Alternativen gefragt, zum Beispiel Kooperationen mit Autoherstellern.</p>
<p>Die Allianz ist diesbez&#252;glich ganz weit vorne und arbeitet weltweit mit mehreren Herstellern zusammen. Dabei legt der Konzern gr&#246;&#223;ten Wert darauf, weitgehend unter dem eigenen Namen agieren zu k&#246;nnen, statt blo&#223; als Anh&#228;ngsel zum neuen Auto pr&#228;sentiert zu werden. Andere Autoversicherer sind in dieser Hinsicht weniger zimperlich und stellen die eigenen Interessen hinten an, um auf dem hart umk&#228;mpften Markt wieder Fu&#223; fassen zu k&#246;nnen. Der Vorstandschef von Talanx Deutschland – eines der Tochterunternehmen ist die HDI Gerling –, Heinz-Peter Ro&#223;, erkl&#228;rte w&#228;hrend einer Fachtagung in K&#246;ln: „Versicherer m&#252;ssen sich mit ihrem Angebot als Zulieferer der Autohersteller verstehen, wie jemand, der Auspuffrohre, Benzinpumpen oder Beleuchtungsk&#246;rper zur Verf&#252;gung stellt.“</p>
<p>Mit dieser Strategie f&#228;hrt HDI-Gerling sehr gut. Die Kooperation mit Mercedes Benz brachte im Laufe der Zeit einen um f&#252;nf Prozent niedrigeren Schadensaufwand und sorgte gleichzeitig f&#252;r l&#228;ngere Vertragslaufzeiten – also das, was sich die Kfz-Sparte w&#252;nscht. Die Financial Times Deutschland spricht von Lieferanten „wei&#223;er Ware im Versicherungsmarkt“. Heinz-Peter Ro&#223; sieht das Konzept als Chance f&#252;r beide Seiten. Durch die Werkstattbindung, in dem Fall bei den Fachbetrieben des Herstellers, bliebe das Auto „ein Leben lang innerhalb des Werkstattnetzes“. Denn im Vergleich zur Reparatur bringt der reine Verkauf herzlich wenig.</p>
<p>Dass Neu- und teils auch Gebrauchtfahrzeuge, insbesondere im Rahmen einer Kfz-Finanzierung, immer &#246;fter mit sogenannten Mobilit&#228;tspaketen verkauft werden, entspricht genau dem Ansinnen, das HDI-Gerling und viele andere Unternehmen verfolgen. Verbraucher wollen Auto, Service und Versicherung aus einer Hand und nach M&#246;glichkeit nur eine Rate zahlen, in der bereits alles enthalten ist. Hier gilt es, den Fu&#223; in die T&#252;r zu bekommen und f&#252;r beide Partner sinnvolle L&#246;sungen zu finden. Allerdings: Auch die Hersteller wollen bei den Finanzierungs- und Versicherungsl&#246;sungen mitmischen.</p>
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		<title>Gestohlener Schl&#252;ssel: Diebstahl nicht versichert</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 17:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hausratversicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht immer ist ein Schl&#252;ssel auch einer zum Gl&#252;ck. Geh&#246;rt ein “richtiger” Schl&#252;ssel zu einem bestimmten T&#252;rschloss, wird er nicht dadurch zu einem “falschen” Werkzeug, weil ein Dieb sich seiner bediente. Eine Auffassung, die das AG N&#252;rnberg vertritt. Laut eines aktuellen Urteils (Az. 21 C 4089/07) geht der Schaden in einer durch Diebe ausger&#228;umten Wohnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht immer ist ein Schl&#252;ssel auch einer zum Gl&#252;ck. Geh&#246;rt ein “richtiger” Schl&#252;ssel zu einem bestimmten T&#252;rschloss, wird er nicht dadurch zu einem “falschen” Werkzeug, weil ein Dieb sich seiner bediente. Eine Auffassung, die das AG N&#252;rnberg vertritt.</p>
<p>Laut eines aktuellen Urteils (Az. 21 C 4089/07) geht der Schaden in einer durch Diebe ausger&#228;umten Wohnung zu Lasten des Eigent&#252;mers oder des Besitzers, wenn &#8220;Einbrecher&#8221; mit einem zuvor gestohlenen &#8220;echten&#8221; T&#252;rschl&#252;ssel in die R&#228;ume eingedrungen sind. </p>
<p>Als Begr&#252;ndung gilt, dass in den meisten Policen die &#252;bliche Vereinbarung steht, der Versicherer hat die &#8220;Einstandspflicht&#8221; nur dann, wenn es sich bei der gemeldeten Tat um ein &#8220;gewaltsames Eindringen&#8221; in die Wohnung handle oder wenn &#8220;mittels falscher Schl&#252;ssel&#8221; eingedrungen wurde.</p>
<p>Weder von dem einen noch von dem anderen k&#246;nne die Rede sein, wenn Diebe die Wohnungst&#252;r mit nachl&#228;ssig aufbewahrten oder gestohlenen Schl&#252;sseln einfach aufschlie&#223;en konnten.</p>
<p>In der Wohnung der Versicherten hatte ein Partygast des Sohnes am Vorabend beim Verlassen den an der Wohnungst&#252;r entdeckten Schl&#252;ssel mitgehen lassen. Sp&#228;ter war er damit noch einmal zur&#252;ckgekommen. Als der junge Gastgeber am n&#228;chsten Tage aufwachte, fehlte ein DVD-Player, eine Stereoanlage und ein Videorekorder sowie der Wohnungsschl&#252;ssel, der sonst am Schl&#252;sselbrett hing.</p>
<p>F&#252;r die Versicherung war der Fall klar: Ohne Einbruchspuren ist ein Ersatz der entwendeten (hier wohl gestohlener) Ger&#228;te mit Recht zu verweigern.</p>
<p>Ein richtiger Schl&#252;ssel k&#246;nne laut AG N&#252;rnberg nicht nachtr&#228;glich zu einem falschen werden. Auch w&#252;rde der Versicherungsschutz durch die &#8220;Schl&#252;sselklausel&#8221; in der Police nicht unbillig abgeschw&#228;cht. </p>
<p>Die Klausel diene nur einer sachgerechten Risikoverteilung zwischen dem Versicherer und dem Versicherungsnehmer. Bleiben doch die Leistungen ausdr&#252;cklich erhalten, wenn dem Versicherungsnehmer kein Verschulden am Verlust des richtigen Schl&#252;ssels trifft.<br />
Der Mutter als Versicherter muss jedoch eben dieser Vorwurf gemacht werden: offensichtliche Fahrl&#228;ssigkeit ihres Sohnes.</p>
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		</item>
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		<title>Im FSJ gesetzlich unfallversichert! Freizeit bleibt pers&#246;nliches Risiko</title>
		<link>http://www.sachversicherung-online.de/news/109/im-fsj-gesetzlich-unfallversichert-freizeit-bleibt-persoenliches-risiko/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 03:12:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Sch&#228;den Heilbehandlung und Rehabilitation Der Schulstress ist l&#228;ngst vor&#252;ber, schon sind Wochen und Monate nach der Abschlussfeier vergangen und die ersten vor-beruflichen und beruflichen Pflichten werden eingegangen. Hierzu macht die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) darauf aufmerksam, dass die junge Menschen im Freiwilligen Soziales Jahr (FSJ) oder im Freiwilligen &#214;kologisches Jahr (F&#214;J) gesetzlich unfallversichert sind. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Sch&#228;den Heilbehandlung und Rehabilitation</p>
<p>Der Schulstress ist l&#228;ngst vor&#252;ber, schon sind Wochen und Monate nach der Abschlussfeier vergangen und die ersten vor-beruflichen und beruflichen Pflichten werden eingegangen. Hierzu macht die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (<a href="http://www.dguv.de">DGUV</a>) darauf aufmerksam, dass die junge Menschen im  Freiwilligen Soziales Jahr (FSJ) oder im Freiwilligen &#214;kologisches Jahr (F&#214;J) gesetzlich unfallversichert sind.</p>
<p>Kommt es im Zusammenhang mit FSJ oder F&#214;J zu einem Wege- oder Arbeitsunfall oder erleiden sie eine Berufserkrankung, erhalten die Betroffenen Leistungen der Berufsgenossenschaften und der Unfallkassen. Dabei ist unerheblich, ob die Hilfst&#228;tigkeit im In- oder Ausland erbracht wird. Als Voraussetzung gilt, dass der Einsatz bei einem deutschen Tr&#228;ger absolviert wird. Ohne gesetzlichen Schutz sind allerdings Unf&#228;lle in der Freizeit; und das sind zahlreiche Stunden w&#228;hrend deiner Woche.</p>
<p>Die gesetzliche Unfallversicherung (gUV) &#252;bernimmt im Schadens- oder Ereignisfall die Kosten f&#252;r Heilbehandlung und Rehabilitation. Au&#223;erdem zahlt sie Lohnersatz-Leistungen.  Gilt die eingeschr&#228;nkter Erwerbsf&#228;higkeit dauerhaft, zahlen die Versicherungstr&#228;ger eine Rente, bei Pflegebed&#252;rftigkeit gew&#228;hren sie Pflegeleistungen. </p>
<p>(Anm. d. Red.: Die DGUV ist der Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallversicherungstr&#228;ger der &#246;ffentlichen Hand.)</p>
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		<title>Risiko beim Autoverleihen</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 00:51:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kfz-Versicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Lass&#8217; mich auch mal&#8230;Kann ich mal dein Auto haben? Da h&#246;rt die Freundschaft eigentlich auf &#8230;. oder ??!! F&#252;llfederhalter und Plattenspieler waren schon vor Jahrzehnten nur f&#252;r den Leiher interessante Objekte. Der Verleiher bekam so manches mal Besch&#228;digtes zur&#252;ck. Sein Auto zu verleihen, geht eigentlich schon, doch bei Sommer, Sonne, guter Laune und noch dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Lass&#8217; mich auch mal&#8230;Kann ich mal dein Auto haben? Da h&#246;rt die Freundschaft eigentlich auf &#8230;. oder ??!!</p></blockquote>
<p>F&#252;llfederhalter und Plattenspieler waren schon vor Jahrzehnten nur f&#252;r den Leiher interessante Objekte. Der Verleiher bekam so manches mal Besch&#228;digtes zur&#252;ck. Sein Auto zu verleihen, geht eigentlich schon, doch bei Sommer, Sonne, guter Laune und noch dazu ein neues Cabrio kann schon mal Begehrlichkeit beim besten Freund aufkommen. Wie aber, wenn Herbert dann tats&#228;chlich auch mal steuern m&#246;chte?</p>
<p>Hier nun sollte die Freundschaft &#8211; wie &#252;brigens auch beim Geld &#8211; aufh&#246;ren. Denn an Herbert das Auto verleihen, kann im Falle eines Schadens f&#252;r beide Betroffene teuer werden. so der Bund der Versicherten (BdV): &#8220;Eine Freundschaft wird hat gepr&#252;ft &#8211; trotz Vollkaskoversicherung.&#8221;</p>
<p>Verursacht Herbert, der Freund des Fahrzeughalters, einen Unfall, kommt f&#252;r den Schaden am gegnerischen Fahrzeug oder an sonstigen Objekten im Stra&#223;enverkehr (B&#228;ume, Verkehrsschilder o. &#228;.), die Kfz-Versicherung auf. F&#252;r den Schaden am Auto tritt die Vollkasko ein. Wer aber zahlt in der Folge die daraus resultierenden h&#246;heren Pr&#228;mien oder eine Selbstbeteiligung? Damit steht die freundschaftliche Verbindung ganz sicher vor einer hohen H&#252;rde.</p>
<p>Teuer und noch schlimmer wird es, wenn f&#252;r das Cabrio keine Vollkaskoversicherung besteht. Dann n&#228;mlich muss der Herbert dem Freund m&#228;chtig viel Geld bezahlen. Ob diese Verbindung zwischen den beiden dann noch lange h&#228;lt, ist mindestens fraglich. Denn die Privat-Haftpflichtversicherung kommt daf&#252;r auch nicht auf.</p>
<p>Der BdV hierzu: Aus einer kleinen Freude kann schnell gro&#223;er &#196;rger werden. Deshalb ist es besser, auf das momentane Vergn&#252;gen zu verzichten – und stattdessen die Freundschaft zu erhalten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8230;und nach der Garantie? Attraktive Anschluss-Versicherung</title>
		<link>http://www.sachversicherung-online.de/news/106/und-nach-der-garantie-attraktive-anschluss-versicherung/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 00:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kfz-Versicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Fahrzeughalter, die sich einen Neuwagen zulegten, sind durch eine entsprechende Garantie davor gesch&#252;tzt, dass eventuell auftretende Sch&#228;den unn&#246;tige Kosten verursachen. Je nach Hersteller ist diese Garantie &#252;ber mehrere Jahre oder bis zu einer fixen Laufleistung g&#252;ltig. Was aber geschieht nach Ablauf der Frist? Wer clever ist, schlie&#223;t f&#252;r die Zeit danach eine Anschluss-Garantieversicherung ab, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fahrzeughalter, die sich einen Neuwagen zulegten, sind durch eine entsprechende Garantie davor gesch&#252;tzt, dass eventuell auftretende Sch&#228;den unn&#246;tige Kosten verursachen. Je nach Hersteller ist diese Garantie &#252;ber mehrere Jahre oder bis zu einer fixen Laufleistung g&#252;ltig. Was aber geschieht nach Ablauf der Frist? </p>
<p>Wer clever ist, schlie&#223;t f&#252;r die Zeit danach eine Anschluss-Garantieversicherung ab, wie sie zum Beispiel Audi mit CarLife Plus anbietet. Eine solche Versicherung bietet einen umfangreichen Schutz vor vielen Reparaturkosten an mechanischen oder elektrischen Bauteilen und ist auch bei Reisen ins europ&#228;ische Ausland g&#252;ltig. Bis zu einer Laufleistung von 100.000 Kilometern f&#228;llt dabei keine Selbstbeteiligung an. Die Vertragsdauer kann der Fahrzeughalter selbst bestimmen. Fr&#252;heinsteiger werden durch attraktive Konditionen beg&#252;nstigt. Sollte das Auto w&#228;hrend der Vertragsdauer verkauft werden, geht die Leistung auf den neuen Eigent&#252;mer und Besitzer als Folgehalter mit. Eine Tatsache, die den Gebrauchten  zus&#228;tzlich attraktiv macht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Gel&#228;ndewagen und das Steuerrecht</title>
		<link>http://www.sachversicherung-online.de/news/105/gelaendewagen-und-das-steuerrecht/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 02:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kfz-Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Recht + Gesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem 01.05.05 wurden die Steuervorteile f&#252;r Gel&#228;ndewagen aufgehoben. Die dagegen gerichtete Klage wurde vom Bundesfinanzhof, kurz „BFH“, am 09.04.09 abgewiesen (Az.: II R 62/07). War ein Gel&#228;ndewagen schwerer als 2,8 Tonnen, fiel er in die gleiche Steuerkategorie wie ein Lkw. Bauart und die Tauglichkeit, das Fahrzeug &#252;berwiegend zum Frachttransport zu benutzen, wurden nicht ber&#252;cksichtigt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem 01.05.05 wurden die Steuervorteile f&#252;r Gel&#228;ndewagen aufgehoben. Die dagegen gerichtete Klage wurde vom Bundesfinanzhof, kurz „BFH“, am 09.04.09 abgewiesen (Az.: II R 62/07). War ein Gel&#228;ndewagen schwerer als 2,8 Tonnen, fiel er in die gleiche Steuerkategorie wie ein Lkw. Bauart und die Tauglichkeit, das Fahrzeug &#252;berwiegend zum Frachttransport zu benutzen, wurden nicht ber&#252;cksichtigt. Ende April war allerdings Schluss mit den Steuervorteilen. 2006 wandelte man den § 2 Absatz 2a des Kfz Steuergesetzes. Diese &#196;nderungen wurden im Nachhinein zum 1.Mai 05 g&#252;ltig. Das Ergebnis war eine stark ansteigende Steuerlast f&#252;r die Halter betroffener Fahrzeuge. </p>
<p>Der Besitzer eines Toyota Landcruisers klagte und die Angelegenheit landete vor dem BFH. Der Wagen des Kl&#228;gers wog 2980 Kg. Steuerrechtlich galt das Gef&#228;hrt als Lastkraftwagen, so dass sich die j&#228;hrlichen Steuern auf 172€ beliefen. Mit Inkrafttreten der neuen Steuerregelungen mussten 1578€, also nicht ganz das 10fache, im Jahr bezahlt werden. Anfangs verlief der Prozess zu Gunsten des Kl&#228;gers. Die Finanzgerichte K&#246;ln und Stuttgart sahen in der Regelung eine &#220;bertretung des EU-Rechts.<br />
Doch das BFH stellte fest, dass die Erhebung und die H&#246;he der Kfz-Steuer den Mitgliedsl&#228;ndern selbst &#252;berlassen war. </p>
<p>Seit 2006 wird bei Wagen, die schwerer sind, als 2,8 Tonnen, die Beschaffenheit und somit der Verwendungszweck ber&#252;cksichtigt. Je nachdem, ob er zum Personen oder Warentransport technisch ausgelegt ist, ist er steuerlich entweder als PKW oder als LKW anzusehen. Bei dem Kl&#228;ger handelte es sich bei dem Gel&#228;ndewagen (steuerrechtlich) um einen PKW. Des weiteren stellten die Richter fest, dass bestehende Gesetze jederzeit ge&#228;ndert werden k&#246;nnen und die beklagte &#196;nderung verfassungsgem&#228;&#223; sei.</p>
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		<title>Alkohol im Zugverkehr</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 00:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht + Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Unfallversicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Beendigung seiner Nachtschicht kaufte sich ein Arbeitnehmer an einem Kiosk zwei Flachm&#228;nner mit Vodka, welche er sofort zu sich nahm. Kurz darauf fiel er auf ein Gleis, w&#228;hrend eine S-Bahn einfuhr. Dadurch erlitt er schwere Verletzungen, f&#252;r die er von seiner gesetzlichen Unfallversicherung Schmerzensgeld forderte. Aufgrund des „stark alkoholisierten Zustandes“, wie der Versicherer aussagte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Beendigung seiner Nachtschicht kaufte sich ein Arbeitnehmer an einem Kiosk zwei Flachm&#228;nner mit Vodka, welche er sofort zu sich nahm. Kurz darauf fiel er auf ein Gleis, w&#228;hrend eine S-Bahn einfuhr. Dadurch erlitt er schwere Verletzungen, f&#252;r die er von seiner gesetzlichen Unfallversicherung Schmerzensgeld forderte. Aufgrund des „stark alkoholisierten Zustandes“, wie der Versicherer aussagte, versagte ihm dieser jedoch den Versicherungsschutz. Der Versicherte weigerte sich, diese Entscheidung zu akzeptieren, und zog vor Gericht. Dort errang er einen Sieg – am 3. Juni 2008 entschied das Landessozialgericht Hessen zugunsten des Kl&#228;gers (Az.: L 3 U 254/05).</p>
<p>Zwar lagen zwei Zeugenaussagen vor, laut denen der Kl&#228;ger freiwillig auf die Gleise gegangen sei, um eine auf der anderen Seite fahrende S-Bahn zu erreichen. Doch diese Zeugen konnten den Vorgang nur aus erheblicher Entfernung beobachten, zudem war das Sichtfeld durch Passanten stark eingeschr&#228;nkt. Des Weiteren h&#228;tte diese Aktion dem Unfallopfer nichts gebracht, da die einfahrende S-Bahn in die gleiche Richtung gefahren w&#228;re. Durch das erhebliche Risiko, dass er durch das &#220;berqueren der Gleise eingehen musste, h&#228;tte er also nur wenige Sekunden eingespart.</p>
<p>Laut seiner eigenen Aussage k&#246;nne er sich an nichts mehr erinnern. Er glaubte aber, im Gedr&#228;nge des Berufsverkehrs versehentlich auf das Gleis gesto&#223;en worden zu sein. Der Hauptgrund f&#252;r diese Entscheidung war jedoch das Gutachten eines beauftragten Sachverst&#228;ndigen. Laut diesem konnte der kurz zuvor konsumierte Alkohol noch nicht ins Blut &#252;bergegangen sein. Da das Getr&#228;nk auf leeren Magen getrunken wurde, war zum Unfallzeitpunkt von einer Alkoholkonzentration in H&#246;he von 0,38 Promille auszugehen. Die Beeintr&#228;chtigung des Wahrnehmungsverm&#246;gens ist in diesem Zustand zwar schon vorhanden, doch noch lange nicht hoch genug, um einen solchen Unfall zu verursachen. H&#228;tte die Berufsgenossenschaft beweisen k&#246;nnen, dass der Kl&#228;ger den Heimweg aus privaten Gr&#252;nden unterbrochen hatte, w&#228;re das Urteil wom&#246;glich anders ausgefallen. Da das Kaufen zweier Flachm&#228;nner an einem Kiosk jedoch nur eine sehr kurze Zeit beansprucht, kann dies nicht als Unterbrechung gewertet werden. Daher ist der Zwischenfall als Arbeitsunfall einzustufen. Eine Revision wurde vom Gericht nicht zugelassen.</p>
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		<title>Wenn das Fahrzeug sich selbst&#228;ndig macht &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 03:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kfz-Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Recht + Gesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Angestellter stellte sein Dienstfahrzeug auf einer m&#228;&#223;igen Steigung ordnungsgem&#228;&#223; ab. Er zog die Handbremse, damit das Gef&#228;hrt nicht weg rollt und entfernte sich ein paar Augenblicke danach von dem Wagen. Obwohl er mit der gezogenen Handbremse es zu verhindern gedachte, machte sich das Auto trotzdem selbst&#228;ndig und fuhr gegen ein Hindernis. Der Schaden war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Angestellter stellte sein Dienstfahrzeug auf einer m&#228;&#223;igen Steigung ordnungsgem&#228;&#223; ab. Er zog die Handbremse, damit das Gef&#228;hrt nicht weg rollt und entfernte sich ein paar Augenblicke danach von dem Wagen. Obwohl er mit der gezogenen Handbremse es zu verhindern gedachte, machte sich das Auto trotzdem selbst&#228;ndig und fuhr gegen ein Hindernis. Der Schaden war nat&#252;rlich nicht gering und der Arbeitgeber, dem der Dienstwagen geh&#246;rte, war selbstverst&#228;ndlich sauer. Dieser beschuldigte den Angestellten eines grob fahrl&#228;ssigen Verhaltens. Dementsprechend forderte er Schadensersatz. Die Sache ging vor Gericht, wo sie weiter ausgefochten wurde. Der Arbeitgeber verlor im Endeffekt den Rechtsstreit. </p>
<p>Das Landesarbeitsgericht K&#246;ln urteilte am 13.08.07 zu Gunsten des beklagten Arbeitnehmers (Az.: 2 Sa 370/07). Das Gericht hielt es f&#252;r richtig, dass der Fahrer zwei Vorgehensweisen, die anzuwenden sind, wenn ein Auto auf einer Steigung geparkt wird, nicht beachtet oder durchgef&#252;hrt habe. Trotz der vernachl&#228;ssigten Prozedur, die neben dem Einlegen des Ganges auch eine Querstellung der R&#228;der zum Gef&#228;lle beinhaltet, liege kein Anhaltspunkt f&#252;r grobe Fahrl&#228;ssigkeit vor. Grobe Fahrl&#228;ssigkeit setzt ein Verhalten voraus, bei dem eine, im Stra&#223;enverkehr ben&#246;tigte Gewissenhaftigkeit in gro&#223;em Umfang nicht vorhanden war. Dazu geh&#246;rt, dass offenbar auf der Hand liegende Abw&#228;gungen von Risiken nicht vorgenommen wurden. </p>
<p>Diese Kriterien stimmten mit dem Verhalten des Beklagten nicht &#252;berein. Da es einige Minuten gedauert hatte, bis dieser sich vom Wagen entfernte und der Wagen anscheinend sicher auf dem Stellplatz stand, konnte ihm kein Vorwurf der groben Fahrl&#228;ssigkeit gemacht werden. Das so etwas, wie es dem Beklagten geschehen ist, passieren w&#252;rde, damit braucht man in so einer Situation nicht zu rechnen. Da aufgrund des Leerlaufes und der nicht schr&#228;g gestellten R&#228;der eine Nachl&#228;ssigkeit bestand, konnte man dem beklagten Mitarbeit eine einfache Fahrl&#228;ssigkeit vorwerfen, was jedoch nicht ausreicht, um von ihm Schadensersatz verlangen zu k&#246;nnen. </p>
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		<title>Advent, Advent die Wohnung brennt, weitere Folge der brandhei&#223;en Serie.</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 23:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hausratversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Recht + Gesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wegen des Besuches seiner Freundin wollte ein Mann sein Wohnzimmer sehr romantisch mit Teelichtern schm&#252;cken. Wie es in solchen romantischen Situationen passieren kann, kam es dazu, dass sich das Paar sp&#228;ter ins Schlafzimmer zur&#252;ckzog. W&#228;hrend dieser Zeit wurde es hei&#223;, auch im Wohnzimmer, denn dort fiel eines der Lichter von der Fensterbank und verursachte einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wegen des Besuches seiner Freundin wollte ein Mann sein Wohnzimmer sehr romantisch mit Teelichtern schm&#252;cken. Wie es in solchen romantischen Situationen passieren kann, kam es dazu, dass sich das Paar sp&#228;ter ins Schlafzimmer zur&#252;ckzog. W&#228;hrend dieser Zeit wurde es hei&#223;, auch im Wohnzimmer, denn dort fiel eines der Lichter von der Fensterbank und verursachte einen Brandschaden von rund 11.000 Euro. </p>
<p>Damit war nat&#252;rlich die romantische Stimmung dahin. Nun wurde die <a href="http://www.sachversicherung-online.de/hausrat.html">Hausratversicherung</a> bem&#252;ht, diese wollte unter Hinweis auf das grob fahrl&#228;ssige Verhalten des Kunden nicht bezahlen. Denn schlie&#223;lich hatte dieser das offene Feuer ohne Aufsicht brennen lassen. Dagegen klagte der Versicherte, zum Prozess kam es vor dem Landgericht Coburg, dieses vermochte kein grob fahrl&#228;ssiges Verhalten des romantisch veranlagten Versicherungsnehmers feststellen (LG Coburg, Az. 13 O 714/07).<br />
Denn solange es nicht zu rekonstruieren war, weshalb das Teelicht &#252;berhaupt heruntergefallen war, w&#228;re ein grob fahrl&#228;ssiges Verhalten nicht gegeben. Allein das Anz&#252;nden von Kerzen stellt f&#252;r sich gesehen noch kein „Gefahr erh&#246;hendes Verhalten dar“.</p>
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